Am 10.10.09 war es soweit. Endlich wieder fotografieren und endlich mal Fotos, die etwas anders sind.
Schon oft hat man Fotos des Ortes gesehen, aber wovon hat man das noch nicht? Und diesen Ort muss man einfach mal selbst besucht haben,
die Beelitz-Heilstätten.
Aber der Reihe nach, ein Überblick:
04:30 Uhr:
Der Wecker klingelt, ich bin gewillt ihn einfach auszuschalten, aber nicht heute.
Aufstehen, duschen, Kaffee trinken, aufwachen, das übliche.
05:45 Uhr:
Noch einmal die Ausrüstung durchgehen, Proviant und Karten des Geländes einpacken.
06:00 Uhr:
Los gehts! Ich pack die Sachen ins Auto und mache mich auf den Weg Martin abzuholen.
06:30 Uhr:
Martin eingesammelt.
07:00 Uhr:
In Wolfsburg kurz getankt, Marc abholen und ab auf die Autobahn gen Berlin.
07:30 Uhr:
Stau bei Helmstedt, zum Glück nicht sehr lang und auch der einzige während der Fahrt.
08:30 Uhr:
Halbe Stunde Pause, schön frühstücken.
09:30 Uhr:
Nachdem wir einen leichten Umweg fahren mussten, weil Martin mich, trotz Navigationssoftware, auf die falsche Autobahn geschickt hat, kommen wir in Beelitz an.
Gleich die Rucksäcke geschultert und los gehts. Das erste Gebäude wird betreten, das ehemalige Küchengebäude.

Weitere Fotos der Küche
11:00 Uhr:
Ab in das die Waschküche.

Weitere Fotos der Waschküche
11:30 Uhr:
Wir machen uns auf den Weg zur Chirurgie. Das Wetter beginnt besser zu werden.

Weitere Bilder der Chirurgie
13:00 Uhr:
Nach kurzer Pause auf zum letzten Gebäude in diesem Quadranten, dem Pavillion für lungenkranke Frauen.

14:00 Uhr:
Durch die ehemaligen Wandelhallen, an der im Krieg zerstörten Ruine vorbei. Das Betreten der Ruine war uns vom Besitzer wegen Einsturzgefahr untersagt. Leider wird das Wetter wieder schlechter, der Himmel grau, das Licht weniger.

Die Motivation der anderen beiden erreicht ihren Tiefpunkt, Fotografieren wird kurzzeitig eingestellt, „zurück laufen wir aber nicht, du läufst und holst uns dann mit dem Auto ab“, zum Glück bin ich gefahren und sie mussten auf mich hören und mir folgen
14:45 Uhr:
Der Quadrant D ist erreicht. Die Gebäude sind die selben, wie in Quadrant A, weshalb wir sie ziemlich schnell durchgehen.

16:00 Uhr:
Noch ein kurzer Abstecher zum Badehaus der Männer und dem Männersanatorium, deren Betreten uns nicht gestattet ist.

Danach geht es zurück zum Auto.
16:15 Uhr:
Gefühlt haben wir ungefähr 20 Kilometer Fußweg zurückgelegt (7 km waren es wirklich), allen schmerzen die Beine, Füße, der Rücken und die Hände und wir sind froh, wieder sitzen zu können und treten den Heimweg an.
18:30 Uhr:
Nach ereignisloser Rückfahrt mit viel Regen sind wir wieder in Wolfsburg und wie es sich gehört, lassen Marc und ich den Abend mit Freunden im Sausalitos ausklingen.
Ich lasse es mir nicht nehmen mit den Jungs und Mädels danach noch durch Wolfsburg zu ziehen.
01:30 Uhr:
Endlich wieder zu Hause, noch schnell den Staub aus den Haaren waschen und dann ab ins Bett.
Mein Fazit des Tages/der Tour:
Die Anstrengungen haben sich auf jeden Fall gelohnt und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich die Heilstätten besucht habe.
In Zahlen:
ca. 460 km Autofahrt
7 km Fußweg
21 Stunden unterwegs
474 Auslösungen, davon viele Belichtungsreihen, ungefähr 100 brauchbare Fotos.
Soviel zum kurzen dokumentarischen Überblick, das Innere der Gebäude folgt in den nächsten Tagen in eigenen Artikeln.