Nach den letzten zwei geführten Touren machten wir uns am Donnerstag, auf eigene Faust, auf den Weg nach Bray. Durch die DART war die Reise schnell und günstig zu schaffen. Die Strecke ist wirklich schön, man fährt ca. 20 Kilometer an der Küste entlang.
Von Bray selber haben wir nicht so viel gesehen; dank des schlechten Wetters haben wir uns direkt auf den Weg ins örtliche SeaLife gemacht. Kann man sich angucken, aber so richtig überzeugend fanden wir es nicht
Leider gibt es wegen des Wetters auch keine vernünftigen Bilder und so ging es wieder zurück nach Dublin, wo wir noch einen Abstecher zu den Docklands machten und weiter geht es mit Freitag
Es ging wieder sehr früh los, denn es stand viel auf dem Programm. Also kurz vor 7 Uhr in den Bus gesetzt und losgefahren. Ziel waren die Cliffs of Moher an der Westküste der Insel.
Erster Stopp war Limerick mit King John’s Castle und kurze Zeit später hielten wir am Bunratty Castle:
Kurz die Füße vertreten und weiter ging die Fahrt. Bald darauf war auch schon unser Ziel in Sicht, die Cliffs of Moher, eine unglaublich beeindruckende Steilküste!
Die Klippen haben eine Höhe von ca. 200 Metern.
Meine Freundin hat mich dann zwar überzeugt, die Absperrung zu übersteigen (und wer kann schon nein sagen, wenn die Liebste bittet
), aber den Weg dort hoch, musste sie allein beschreiten
Abseits der befestigten Pfade ergibt sich auch eine andere Sicht. Auf der Klippe steht der O’Brien’s Tower, der, mit einer geschätzten Höhe von 10 Metern, einen schönen Größenvergleich bietet.
Leider war die Zeit wieder sehr knapp bemessen und schnell hetzten wir zurück zum Bus, der uns zum Mittagessen in einen nahe gelegenen Pub nach Doolin brachte.
Nach einer Stärkung standen noch 3 weitere Stationen auf dem Programm – zuerst der Burren-Nationalpark, eine Landschaft aus Kalksteinen, die durch Auswaschungen in viele kleinere Steine zerbrochen sind und man so in eine völlig fremde Welt versetzt wird. Trotz Regen kletterten wir auf das Plateau und wurden mit einem gigantischen Ausblick und diesen Fotos belohnt (Farbfotos zeige ich vielleicht an anderer Stelle):
Nach einem kurzen Halt an der Corcomroe Abbey fuhren wir Galway Bay entlang, legten zuletzt noch eine Kaffeepause in dem kleinen Fischerörtchen Kinvara ein und danach ging es zurück nach Dublin.
Damit endet dann auch der zweite Teil des Reiseberichts.
Kommentare sind natürlich gern gesehen
(Und wenn ich nicht mindestens 5 auf die letzten Artikel bekomme, höre ich auf zu bloggen
)







cliffs2 fühlt sich für mich windschief an, burren2 rockt derbe!
Déjà vu, déjà vu, déjà vu!
In den Grautönen gefallen sie mir aber ebenfalls. Sehr nice.
Die Bilder habe ich auch so ungefähr. Allerdings in bunt. Und Farbe.
Danke.
Ich find die schwarz/weißen auch super
@Marc das ist eben das Problem mit dem Fisheye, so richtig vernünftig hab ich es nicht entzerrt bekommen, deshalb ist der Horizont etwas verzogen
So dann kommentier ich auch noch, damit hier schnell die 5 voll werden
Mir gefällt auch burren2 am besten. Die Struktur ist da wirklich sehr interessant und die Beiden, die da ins Bild gelatscht sind, die man erst auf den dritten Blick sieht, finde ich auch schön.
Wenn das die ganze Zeit in Irland so aussah, dann ist das kein Land für mich glaube ich. Da muss man doch nach einer Woche depressiv werden bei dieser drückenden Stimmung überall oder? Aber der gemeine Ire säuft wahrscheinlich einfach ordentlich und gleicht das dann aus
Oha, ich muss ja gestehen, dass ich die beiden gar nicht gesehen hab
Ein wenig düster ist es da zwar schon, nicht so viel Sonne, dafür aber ziemlich grün. Allerdings hält das der Ire normalerweise so, dass er die ganze Woche nicht trinkt und dann am Wochenende alles nachholt, die Theorie könnte also auch passen